Web-Entwickler, Journalisten, Herzensblogger und Online-Marketer: Eine 6-köpfige Runde feierte am vergangenen Mittwoch das 5. WP Meetup Saarbrücken. Allein die Vielfalt an Schaffenshintergründen verdeutlicht einmal mehr, dass WordPress ein waschechtes Arbeits-Tier ist. Könnte genau dort der Charme von WordPress begründet sein? In Anlehnung an Saatchi & Saatchi könnte es auch heißen: WordPress – for those who do.

Plugin-Vermarktung: Kann man mit WordPress Plugins Geld verdienen?

Hohe WordPress Nutzerzahlen und ein dementsprechend großer Kreis potenzieller Plugin-Käufer führen schnell zur Frage, ob es sich lohnt, eigene Plugins zu vermarkten. In einem der vergangenen WP-Meetups hatte Ronny Siegel bereits angemerkt, dass das Programmieren eines Plugins nur der Anfang ist. Ein Plugin was oft verkauft wird, ist zwar schön, verursacht jedoch Zeitaufwand für Support und Updates.

Wer beispielsweise auf freiwillige Spenden setzt, sollte

  • dem Nutzer zeigen, wer hinter dem Plugin steckt,
  • ggf. auf weitere Plugins aus eigener Produktion verweisen,
  • es dem Nutzer leicht machen, das Plugin zu sharen und zu liken,
  • sharing- und donate-Buttons gut sichtbar und bestenfalls nah beieinander platzieren.

Davon leben wird man sicherlich nicht können, aber dankbare Nutzer sowie die ein oder andere Donation sind ein Anfang 🙂 .

Schizophrene Themes – Fluch oder Segen?

Ein weiteres Thema war die Frage, wo Themes aufhören (sollten) und Plugins anfangen. Marcus Franke vertrat den Standpunkt, dass es der Logik von WordPress widerspricht, Design und Funktion zu vermischen. Bei Themes mit vielen funktionalen Elementen bekäme man letztlich nur einen besseren Homepage-Baukasten – gut für den Anfang, aber der Stress kommt später. Der durchaus berechtige Einwand: Ein Theme müsse sich ja auch vermarkten lassen und viele Nutzer suchen eben genau jene einsatzbereite Wollmilchsau.

Tipp: Wer sich dessen bewusst ist, dass Themes mit vielen funktionalen Elementen in der Regel weniger flexibel anpassbar sind, bekommt oft ein gutes Paket. Um sich langfristig viele Optionen offen zu halten, ist die klassische Arbeitsteilung der bessere Weg: Theme = Design <> Plugin = Funktion.

Those who do: Blogroll der dner WP Meetup Mitglieder

Zwar hatten wir beim 5. WP Meetup die Premiere, dass kurzzeitig ein Notebook auf dem Tisch stand. Doch abgesehen davon wird immer nur verbal über die eigenen Projekte kommuniziert. Um sich noch besser kennenzulernen und um die Vielfalt der Arbeit mit WordPress zu genießen, hat Marcus eine Mitgliederseite angelegt, wo sich jeder kurz vorstellen und sein WordPress-Projekt eintragen kann.